Aktuelles

Pestalozzi-Stiftung

Erstmals eine Vorständin in der Pestalozzi-Stiftung Burgwedel

Burgwedel - 01.10.2021: Sozialpsychologin (M.A.) Andrea Sewing übernimmt ab dem 01. Oktober 2021 das Amt der Vorständin in der Pestalozzi-Stiftung. Zusammen mit Vorstand Sebastian Bernschein ist die Führungsspitze der Stiftung damit wieder vollständig.

In der Pestalozzistraße in Burgwedel gibt es wieder eine Doppelspitze: Andrea Sewing übernimmt ab Oktober das Amt der Vorständin und wird in Zukunft gemeinsam mit Sebastian Bernschein die Stiftung führen. Nach 175 Jahren hat die Pestalozzi-Stiftung somit erstmals keinen Pastor im Vorstand. Dieser Schritt ist durch die Aufsichtsgremien der Stiftung lange reflektiert und die erforderlichen Satzungsänderungen schon vor vielen Jahren in die Wege geleitet worden.

 Sewing gehört seit über zwei Jahren der Stiftung an und leitete zuvor den Bereich „Teilhabe-Angebote für Menschen mit Behinderung“ als Geschäftsbereichsleitung. Sie war verantwortlich für die Werkstatt für Teilhabe am Arbeitsleben, für die Wohnangebote für Soziale Teilhabe sowie für den ambulanten Pflegedienst. Außerdem ist sie Geschäftsführerin des Johanneshofs Wettbergen gGmbH (ein Tochterunternehmen der Stiftung) – diese Funktion wird sie auch weiterhin behalten.

 Andrea Sewing war lange Jahre als Psychologin im Autismuszentrum Hannover und in der Gesellschaft für integrative Behindertenarbeit als Führungskraft tätig. Sie ist im Vorstand des Fachverbandes Behindertenhilfe in der Diakonie Niedersachsen und im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit, Bildung, Teilhabe (LAG ABT). Nebenberuflich hat Andrea Sewing im April 2021 ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen. Sie bringt damit viel praktisches und theoretisches Wissen in das Vorstandsamt ein.

 

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Pestalozzi-Stiftung sucht ehrenamtliche Patinnen und Paten

Am 1. Dezember 2020 startete das Kooperationsprojekt zwischen der Pestalozzi-Stiftung und der Region Hannover „Patenprojekt für Kinder psychisch belasteter Eltern“. Das Projekt nimmt die Kinder dieser Familien in den Blick und entlastet sie in ihrer familiären, oft belasteten Situation. Kinder psychisch kranker Eltern wollen in der Regel ihre Eltern unterstützen und in ihrer häuslichen Gemeinschaft verbleiben. Häufig übernehmen sie Verantwortung, um das Familiensystem aufrecht zu erhalten. Das Patenprojekt verfolgt das Ziel, diese Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren regelmäßig zu begleiten und ihnen Raum zu geben für ihre kindlichen Bedürfnisse.

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Erziehung

Pestalozzi-Stiftung sucht ehrenamtliche Patinnen und Paten

Am 1. Dezember 2020 startete das Kooperationsprojekt zwischen der Pestalozzi-Stiftung und der Region Hannover „Patenprojekt für Kinder psychisch belasteter Eltern“. Das Projekt nimmt die Kinder dieser Familien in den Blick und entlastet sie in ihrer familiären, oft belasteten Situation. Kinder psychisch kranker Eltern wollen in der Regel ihre Eltern unterstützen und in ihrer häuslichen Gemeinschaft verbleiben. Häufig übernehmen sie Verantwortung, um das Familiensystem aufrecht zu erhalten. Das Patenprojekt verfolgt das Ziel, diese Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren regelmäßig zu begleiten und ihnen Raum zu geben für ihre kindlichen Bedürfnisse.

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Bildung

Michaela Heuer, Mitarbeiterin der Celler Evangelischen Schule, und Reiner Gall (v.l.n.r.), demonstrieren eine Übung aus dem Coolness-Training®.

Gewaltprävention und Mediation im Umgang mit Kindern und Jugendlichen

Die Sporthalle in der Celler Evangelischen Schule im Behrenskamp 10A ist am Freitag, den 01. Oktober 2021, nahezu bis auf den letzten Sitzplatz belegt. Gespannt verfolgen die anwesenden Gäste des ersten Fachtages der Schule den Vortrag von Hauptreferent Reiner Gall, Mitbegründer, Referent und Ausbilder des Deutschen Institutes für konfrontative Pädagogik, Hamburg. Zusammen mit Kay Albring, Evangelische Jugendhilfe Münsterland, erläutert Gall die Inhalte des Anti-Aggressivitäts-Trainings (AAT®) und des Coolness-Trainings (CT®) und gibt Einblicke in die Grundlagen der konfrontativen Pädagogik.

 

Nach dem Prinzip der konfrontativen Pädagogik ist es notwendig, soziale Regel- und Normverletzungen bei Kindern und Jugendlichen in dem Moment zu konfrontieren, in dem sie stattfinden. Am Beispiel der Interventionstreppe wurden praxisnahe Methoden vorgestellt, um auf Unterrichtsstörungen reagieren zu können. Gleichzeitig wurden die Möglichkeiten des Coolness-Trainings® (Sozialtraining) als präventive Maßnahme erläutert. Das Coolness-Training® ist ein Trainingsangebot für Kinder und Jugendliche zur Verbesserung der Handlungskompetenz in konfliktträchtigen Alltagssituationen. Es fördert selbstbehauptendes und deeskalierendes Verhalten und verbessert die sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen.

 

Nach dem Einstieg in das Thema der konfrontativen Pädagogik durch Herrn Gall konnten die Teilnehmer in mehreren Workshops praktische Beispiele für die eigene Arbeit ableiten. „Es gab zahlreiche positive Rückmeldungen zu unserem Fachtag“, so Steffen Müller, Schulleiter der Celler Evangelischen Schule. „Besonders die Workshops kamen bei unseren Teilnehmern gut an. Auch wir setzen diese Trainingsmethoden zur Verbesserung der sozialen Kompetenz in jeder Lerngruppe als festen Bestandteil unseres Unterrichts in der Schule ein und haben bisher viele positive Erfahrungen damit gemacht.“

 

Die Celler Evangelische Schule ist eine staatlich anerkannte Schule für Schüler mit Unterstützungsbedarf im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung. In der Schule werden zurzeit noch 72 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

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Die neue Tafel in der Eingangsstufe der Pestalozzi-Schule Burgwedel

Willkommen Digitale Tafeln! Auf Wiedersehen Kreidezeit!

Die Zukunft ist jetzt! In der letzten Woche sind in unserer Schule weitere 5 Digitale Tafeln eingezogen. Bis jetzt guckten die Klassen mit Kreidetafeln neidisch zu denen mit den neuen, multimedialen Tafeln. Diese Zeiten sind jetzt vorbei! Alle Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Schule in Burgwedel können jetzt mit modernsten Tafeln arbeiten.

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Projektwoche 2021 in der Pestalozzi-Schule Burgwedel

Zum Jubiläum der Pestalozzi-Stiftung steht das Motto unserer diesjährigen Projektwoche ganz im Zeichen von Johann Heinrich Pestalozzi: 175 Jahre Pestalozzi-Stiftung.

Johann Heinrich Pestalozzi hat viel Wert auf die Erziehung mit Kopf, Herz und Hand gelegt. Er wollte sich und seine ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen selbst versorgen. So wurden im Hause Pestalozzi z. B. selbst Kartoffeln angebaut und sehr viel mit den eigenen Händen praktisch gearbeitet.

 

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Wohnen & Assistenz

Auf der Parkwiese hinter dem Wichernhaus herrschte eine ausgelassene Stimmung beim Auftritt des Musiker-Duos.

Feierliche Eröffnung des neu gestalteten Hofgartens

Auf der großen Wiese zwischen dem Wohnangebot für Menschen mit Behinderung in der Pestalozzistraße 24e und dem Wichernhaus herrschte am Samstag ein buntes Treiben. Im Schatten der Bäume saßen Bewohner, Angehörige und Gäste des Wohnangebotes und lauschten der Musik von Kai Oesterling am Kontrabass und Sänger John Berta an der Gitarre. Querbeet von Rock bis Schlager klang es durch den Park, denn das Duo ging auf die zahlreichen Musikwünsche des begeisterten Publikums ein. Es wurde viel gelacht und zeitweilig auch getanzt. Zuvor hatte Andrea Sewing, Geschäftsbereichsleitung Teilhabe-Angebote der Pestalozzi-Stiftung, feierlich das Gartenfest eröffnet.

Im Rahmen der 175 Jahr-Feier der Pestalozzi-Stiftung stellte das Wohnangebot mit dieser Veranstaltung offiziell seinen neu gestalteten Hofgarten vor. Angebotene Führungen erlaubten den Gästen einen Blick in die neue grüne Oase mit Strandkorb. „Wir möchten heute unseren neuen Hofgarten vorstellen und uns auf diesem Wege auch bei unseren Spendern bedanken“, so Carsten Voß, Wohnbereichsleitung Wohn- und Assistenzangebote für Soziale Teilhabe. „Und wir möchten auf diesem Wege auf uns und unsere Angebote für Menschen mit geistiger Behinderung aufmerksam machen“, ergänzt Franziska Leutheuser, stellvertretende Wohnbereichsleitung Wohn- und Assistenzangebote für Soziale Teilhabe. „Es ist uns wichtig, dass wir wahrgenommen werden. Nicht nur dann, wenn mal etwas nicht so gut läuft, sondern im alltäglichen Zusammenleben mit den Einwohnern aus Burgwedel.“

Das Wohnangebot in der Pestalozzistraße 24e richtet sich grundsätzlich an Menschen mit geistiger Behinderung und einem höheren Assistenzbedarf, insbesondere an ältere oder vorgealterte Menschen aus diesem Personenkreis. Für die aktuell 24 Bewohnenden war das Fest eine willkommene Abwechslung vom Alltag – besonders die musikalische Begleitung des Festes durch das Musiker-Duo kam sehr gut an. Und nach dem Trubel gab es die Möglichkeit, im neuen Hofgarten zu entspannen.

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Barrierefreie Wohnungen im Servicehaus Gisela Richter zu vermieten

Barrierefreie Wohnungen im Servicehaus Gisela Richter mit Grundservice zur selbstständigen Lebensführung und wählbarem ambulanten Pflegedienst für Menschen mit Körperbehinderungen zu vermieten.

 

Kontakt:
Pestalozzi-Stiftung
Servicehaus Gisela Richter
Frau Schönpflug
Hildesheimer Str. 141
30173 Hannover
 
Telefon 0511  98 84 90
Telefax 0511  9 88 49 60
sozialpaeddienst-servicehaus@pestalozzi-stiftung.de
 
Sprechzeiten:
 
Montag: 9.30 Uhr-14.00 Uhr
Donnerstag: 9.30 Uhr-14.00 Uhr

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Teilhabe am Arbeitsleben

Stefan Beregus (li.) und Rolf Fortmüller (re.) trommeln gemeinsam für mehr Mitbestimmung im Werkstattbereich

Nichts über uns – ohne uns

Kuchen, Musik und viele gut gelaunte Gesichter: zum Aktionstag „20 Jahre Werkstättenmitwirkungsverordnung“ kamen rund 50 Beschäftigte und Mitarbeiter der Pestalozzi-Werkstatt Burgwedel auf dem Betriebshof in der Pestalozzistraße zusammen, um gemeinsam auf die Bedeutung der Arbeit der Werkstatträte aufmerksam zu machen.  Stefan Beregus, Vorsitzender des Werkstattrates der Pestalozzi-Stiftung, eröffnete gemeinsam mit Oliver Paasch, Leitung Werkstätten für Teilhabe am Arbeitsleben, die Veranstaltung.

Anschließend hielt Burgwedels Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller eine Rede über die Bedeutung von Mitsprache und Mitbestimmung im Werkstattbereich. „Der Werkstattbereich der Pestalozzi-Stiftung ist mit seinen vielfältigen Arbeitsangeboten eine Bereicherung für die Stadt Burgwedel“, so Fortmüller. „Werkstatträte, als Vertreter der Werkstatt-Mitarbeitenden, tragen maßgeblich zur Weiterentwicklung, Verbesserung oder Schaffung von neuen Arbeitsbereichen bei.“

Damit dies gelingt, ist auch ein stetiger Austausch mit der Politik notwendig. Daher äußerte sich Fortmüller erfreut darüber, dass einige Mitglieder des Werkstattrates an einer Sitzung des Ortsrates als Zuschauer teilgenommen hatten und betonte, er werde auch weiterhin die Arbeit des Werkstattrates unterstützen. Die anwesenden Beschäftigten hatten in diesem Rahmen die Möglichkeit, Wünsche an Gemeinde und örtliche Politik zu äußern. Dazu zählten unter anderem eine Straßenbahnanbindung in Großburgwedel und mehr Barrierefreiheit im Innenstadtbereich und am Bahnhof.

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Zeigen können, was Tag für Tag gearbeitet wird

Ob Aufbau von Ikea Möbeln für die Ikea Fundgrube oder die Konfektionierung von verschiedenen Keilriemen für die Firma Continental – in der Pestalozzi-Werkstatt in Mellendorf gibt es für die rund 40 Beschäftigten jede Menge zu tun. Wie das im Einzelnen aussieht, zeigten Beschäftigte und Mitarbeiter am 04. September 2021 beim Tag der offenen Tür motiviert ihren Gästen in der Wedemarkstr. 50. Anlass für die Öffnung war nicht nur die 175-Jahrfeier der Stiftung. Die Werkstatt nutzte die Gelegenheit, auf diesem Wege Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischer Erkrankung abzubauen und Kontakte zu Bürgern zu ermöglichen. Bei strahlendem Sonnenschein und leckerem Kuchen zeigten Beschäftigte und Mitarbeiter allen Interessierten stolz ihren Arbeitsplatz und selbst gefertigte Produkte.

„Unsere Beschäftigten und Mitarbeiter haben den Tag genossen und mit viel Engagement daran mitgearbeitet, dass dieser Tag ein Erfolg wird“, so Stephanie Helgert, Leiterin der Betriebsstätte Mellendorf. „Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Tages hat allen Spaß gemacht und hatte auch etwas teambildendes.“ Auch die Gäste der Werkstatt äußerten sich positiv über ihren Besuch. Bei vielen bestand ein großes und ehrliches Interesse an der Arbeit, die in der Werkstatt geleistet wird. Einige zeigten sich überrascht, wie hochwertig die ausgeführten Arbeiten seien. Viele Angehörige kamen untereinander ins Gespräch und nutzten diesen Tag, um sich auszutauschen.

Die Betriebsstätte Mellendorf liegt eingebettet in den Sozialraum, d.h. umgeben von Ladengeschäften, Schulen und Wohnhäusern im Zentrum der Gemeinde Mellendorf. Ziel ist es, Teilhabe am Arbeitsleben dort umzusetzen, wo Arbeit und Begegnung stattfindet. „Wir sind hier mittendrin – unsere Arbeitsstätte ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen“, sagt Stephanie Helgert. Das ist aber nicht das einzige, was an dieser Werkstatt besonders ist. „Unsere Werkstatt hat ein offenes Konzept. Es gibt keine festgelegten und abgeschlossenen Arbeitsgruppen, sondern eine tägliche gemeinsame Morgenrunde mit den Beschäftigten. Hier werden Arbeiten verteilt und es können Wünsche geäußert werden“, so Helgert. „Auch die Tatsache, dass es sich um eine Werkstatt für den Personenkreis „Menschen mit psychischer Erkrankung“ handelt, die jedoch auch Menschen mit geistiger Behinderung aufnimmt, wenn es für die Person passt, ist etwas Besonderes.“

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Produkte & Dienstleistungen

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