Nichts über uns – ohne uns

Pestalozzi-Stiftung feiert 20 Jahre Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO)

Kuchen, Musik und viele gut gelaunte Gesichter: zum Aktionstag „20 Jahre Werkstättenmitwirkungsverordnung“ kamen rund 50 Beschäftigte und Mitarbeiter der Pestalozzi-Werkstatt Burgwedel auf dem Betriebshof in der Pestalozzistraße zusammen, um gemeinsam auf die Bedeutung der Arbeit der Werkstatträte aufmerksam zu machen.  Stefan Beregus, Vorsitzender des Werkstattrates der Pestalozzi-Stiftung, eröffnete gemeinsam mit Oliver Paasch, Leitung Werkstätten für Teilhabe am Arbeitsleben, die Veranstaltung.

Anschließend hielt Burgwedels Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller eine Rede über die Bedeutung von Mitsprache und Mitbestimmung im Werkstattbereich. „Der Werkstattbereich der Pestalozzi-Stiftung ist mit seinen vielfältigen Arbeitsangeboten eine Bereicherung für die Stadt Burgwedel“, so Fortmüller. „Werkstatträte, als Vertreter der Werkstatt-Mitarbeitenden, tragen maßgeblich zur Weiterentwicklung, Verbesserung oder Schaffung von neuen Arbeitsbereichen bei.“

Damit dies gelingt, ist auch ein stetiger Austausch mit der Politik notwendig. Daher äußerte sich Fortmüller erfreut darüber, dass einige Mitglieder des Werkstattrates an einer Sitzung des Ortsrates als Zuschauer teilgenommen hatten und betonte, er werde auch weiterhin die Arbeit des Werkstattrates unterstützen. Die anwesenden Beschäftigten hatten in diesem Rahmen die Möglichkeit, Wünsche an Gemeinde und örtliche Politik zu äußern. Dazu zählten unter anderem eine Straßenbahnanbindung in Großburgwedel und mehr Barrierefreiheit im Innenstadtbereich und am Bahnhof.

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